Agrarhandel

“Tischlein deck’ dich – die Geschichte der globalen Ernährung”

Klimawandel, Gentechnik, Welthunger, unfaire Handelsbedingungen, Verlust der Artenvielfalt, … viel zu selten denken wir darüber nach, was diese Themen eigentlich mit unserem gedeckten Esstisch zu tun haben.


Warum basieren 95% der globalen Nahrungsmittel auf der Nutzung von nur 30 Pflanzenarten, obwohl ca. 75.000 Pflanzenarten für den menschlichen Verzehr geeignet sind?

Warum wird 1/3 der globalen Ernährung von nur 30 Lebensmittelketten bestimmt?

Warum sind die Reissorten in Indien innerhalb der letzten 100 Jahre von 50.000 auf 30-50 Sorten zurückgegangen?

Warum leben weltweit rund 2,6 Mrd. Menschen von weniger als 2 US$ am Tag, während eine europäische Kuh täglich mit mehr als 2 US$ subventioniert wird?


Zu diesen und ähnlichen Fragen der globalen Landwirtschaft und Ernährung bieten wir einen Projekttag für Schulklassen an.

________________________________ Organisatorisches

Der Projekttag “Tischlein deck’ dich!” richtet sich an Jugendliche ab 16 Jahren. Er wird von dafür ausgebildeten TeamerInnen in der Schule oder an außerschulischen Lernorten durchgeführt. Bei Interesse an dem Projekttag “Tischlein deck’ dich!” und weiteren organisatorischen Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Den Flyer können Sie bei uns anfordern oder auf dieser Seite herunterladen.


Methoden _______________________________________

Die Inhalte werden methodisch vielfältig vermittelt, um eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema zu fördern und Interesse zu wecken. Hierzu werden unterschiedliche Module angeboten:

Die Weltreise unserer Lebensmittel (Erarbeiten von Produktionsketten im Gruppenpuzzle)

Globaler Getreidehandel (Getreideplanspiel)

Gentechnik in der Landwirtschaft (Podiumsdiskussion im Fishbowl-Prinzip)

Was kann ich tun? (Soziometriediskussion zu Handlungsoptionen)

_____________________________________________ Ziele

Die Jugendlichen reflektieren ihre Gewohnheiten beim Konsum von Lebensmitteln unter Einbezug der ökologischen und sozialen Folgen im Herstellungsprozess. Es sollen Wege eröffnet werden, die zu einem verantwortungsbewussten Mitwirken in der Gesellschaft führen.

Die Teilnehmenden erweitern grundlegende Kompetenzen wie das Bewerten von Konfliktpotentialen, das Gestalten des persönlichen Lebens oder das Mitwirken an Entwicklungsprozessen.

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