Früjahrsputz Friedensgarten (49)

Saatgut-Projekt Verantstaltungsarchiv

Nicht immer schreiben wir Berichte von dem, was wir tun. Deshalb hier nur eine kleine Auswahl…

Workshop: Lehmofenbau im Göttinger Garten der Vielfalt

In einer Gemeinschaftsaktion wurde im Rahmen des Janun-Saatgutprojekts „Gärten der Vielfalt“ zusammen mit den Internationalen Gärten Göttingen e. V. und Urtica e.V. am 10.06.2012 ein Lehmofen im Friedensgarten Göttingen-Grone gebaut. Mit dem Lehmofen und darauf folgenden Kochaktionen soll das interkulturelle Miteinander im Garten gefördert werden. Zusätzlich sollte der Workshop dazu beitragen, das Interesse für die Internationalen Gärten, den Friedensgarten und für das Janun-Saatgutprojekt zu wecken bzw. zu stärken.

Abschlussbericht_Lehmofenbau

1. Göttinger Samenfest, 21.4.2012

Am 21. April haben wir das erste Göttinger Samenfest organisiert  – ein Saatgutstand auf dem Göttinger Wochenmarkt, der zwar klein, aber sehr fein war! An diesem Stand haben wir selbst  gewonnenes,  getauschtes  und  von  Saatgut-Erhaltungsinitiativen  gekauftes  Saatgut  an Marktbesucher_innen  weitergegeben.

Bericht Samenfest

Beyond our Backyards Auftaktstreffen 27.-30.10.2011 in der Kommune Gastwerke in Escherode bei Kassel

Das Auftaktstreffen ist auch als Vernetzungstreffen für alle Saatgut-Projekt Aktive gedacht.

Weitere Infos hier

17.11.2011 Vortrag Privatisierung von Saatgut

Referentin: Anne Schweigler, Buko Kampagne gegen Biopiraterie.

Saatgut: ein traditionelles Commons; welche Auswirkungen hat diePrivatisierung von Saatgut für Entwicklungsländer, was bedeutet das in Zeiten des Klimawandels und welche konkreten Kampagnen/Kämpfe gibt es „hier und dort“.

Saatgut – Austausch Camp in Rumänien 21.-30. September 2011

21.-30. September fand in Rosia Montana in Rumänien das Reclaim the fields Camp statt.  Als Camp im Camp gab es das Saatgut Austausch Camp, an dem VertreterInnen der Projektgruppen aus Spanien, Portugal und Deutschland teilgenommen haben.

Es gab verscheidene Workshops zum Thema Saatgut-Souveränität und Sortenvielfalt und eine Saatgut Tauschbörse.

Hier findet ihr Fotos von Garten, Saatgut-Tausch und Demos, und Zusammenfassungen von den Workshops (seedworkinggroup 2, seedworkinggroup 3)

26. Juni 2011
Vortrag Vandana Shiva / Uni Witzenhausen

24., 25. Juni 2011 Siebdruck im Friedensgarten / Göttingen

17. und 18. April 2011: Saatgut-Aktionstage Brüssel

Am 17. und 18. April fanden in Brüssel die „Internationalen Aktionstage für Saatgut-Souveränität – gegen die neue Saatgut-Gesetzgebung der EU“ statt. Wir Janunis waren dabei!

Nähere Infos zu den Aktionstagen könnt ihr auf der Internetseite der Saatgutkampagne finden. Und hier gibt es Presseberichte.

16. April 2011 Saatguttauschbörse / Witzenhausen

Am 16.4. von 11 bis 16 Uhr findet das erste Samenfest vor der Mensa in Witzenhausen statt. Es können Saatgut und Jungpflanzen vertauscht werden. Außerdem gibts Kinder- und Kulturprogramm, Leckeres zum Essen und Trinken!

8. April 2011/18Uhr: Vortrag “Zukunft säen – Vielfalt erhalten in der VHS, Bahnhofsallee 7, Raum 003, Göttingen

Saatgut steht ganz am Anfang der Nahrungsmittelkette. Wer die Macht über das Saatgut hat, hat die Macht über die gesamte Kette der Nahrungsmittelproduktion.

Der Zugang zu Saatgut für die Bauern und Bäuerinnen wird weltweit zunehmend beschnitten. Patente auf Saatgut verbietet Bäuerinnen und Bauern Saatgut selbst zu gewinnen und wieder zu nutzen. Das Saatgutverkehrsgesetz verdrängt viele traditionelle und nicht industrielle Sorten vom Markt.

Anne Schweigler von der BUKO-Kampagne gegen Biopiraterie wird die über die Folgen der neuen EU-Saatgutgesetzgebung referieren und europaweite Kampagnen vorstellen, die sich für die Vielfalt in der Landwirtschaft und für das Recht der Bäuerinnen auf freies Saatgut einsetzen.

24.März / 19.30Uhr: Saatgutvortrag mit Film „Zukunft säen – Vielfalt ernten“ Ort: Göttinger Weltladencafé

31.März.2011/ 19:30: Infoabend zur Saatgutgesetzgebung und gemeinsamen Überlegungen zur praktischen Umsetzung vor Ort. Ort: Rathauskeller, Witzenhausen

Straßentheater “Wer die Saat hat hat das Sagen” 17.-19.11.2010:

„Wer die Saat hat, hat das Sagen“ mit der internationalen Straßentheatergruppe MaiMun

Saatgut steht ganz am Anfang der Nahrungsmittelkette; wer das Saatgut kontrolliert,
kontrolliert die gesamte Nahrungsmittelkette. Lange war Saatgut als kulturelles Erbe der Menschheit definiert und stand als Gemeingut allen frei zur Verfügung. In den letzten Jahren wurde das Gemeingut Saatgut zunehmend privatisiert und als Ware dem kapitalistischen System einverleibt. Diese Privatisierung von Saatgut hatte zum einen den enormer Verlust an Sortenvielfalt und zum anderen die Abhängigkeiten der Bauern und Bäuerinnen von großen Agrarkonzernen zur Folge.
Mit der Patentierung von Saatgut wird den Bauern und Bäuerinnen ihr Recht genommen, Saatgut aus eigener Ernte nachzubauen, zu tauschen und weiter zu züchten.
In Europa sind laut geltendem EU-Patentrecht Patente auf Tierarten und Pflanzensorten nicht zugelassen. Mit der Einführung der Gentechnik in der Landwirtschaft hat sich aber die Patentierung von Saatgut auch in Europa durchgesetzt. Zunehmend werden auch Patente auf konventionell gezüchtetes Saatgut angemeldet.Das Theaterstück der Theatergruppe MaiMun aus Österreich erzählt die Geschichte, wie den Kleinbauern und -bäuerinnen das Saatgut gestohlen werden sollte und wie sie es sich zurückerobern konnten.

Fotos gibt es hier.

22. Mai 2010: Illegale Waffeln anlässlich des internationalen Tags der Biodiversität

Was ist Biodiversität? Wozu brauchen wir sie? Warum verlieren wir kontinuierlich Arten, Gene und ganze Ökosysteme – schneller als je zuvor in der Geschichte? Welche Konsequenzen ergeben sich daraus? Was wird uns das kosten? Und wie können wir diese Entwicklung umkehren? Diese und ähnliche Fragen werden 2010, dem internationalen Jahr der Biodiversität, während des ganzen Jahres breit diskutiert. Ziel ist es, den Menschen die Bedeutung von biologischer Vielfalt für eine gesunde und nachhaltige Entwicklung näher zu bringen.Der 22. Mai ist dabei ein besonderer Tag: An diesem Datum begeht die Welt jedes Jahr den Internationalen Tag der Biologischen Vielfalt. Er bietet beste Chancen, um die öffentliche Aufmerksamkeit darauf zu lenken, was auf dem Spiel steht.

Uns ging es am 22. Mai besonders darum, den Fokus auf die schwindende Agrobiodiversität (d.h. auf die Vielfalt von Nutzpflanzen) zu lenken.

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